
Im französischen Parlament diskutierten Politiker:innen und Akademiker:innen die Rolle der Kurd:innen im Nahen Osten. Zentrale Botschaft: Ohne kurdische Beteiligung sind stabile und demokratische Lösungen in der Region nicht möglich.
Kurd:innen als politischer Faktor
Der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan, verwies auf die historische Dimension der kurdischen Frage. Die Aufteilung der Region nach dem Sykes-Picot-Abkommen habe für die Kurd:innen weitreichende Folgen gehabt. „Doch trotz jahrzehntelanger Unterdrückung haben sie ihre politische Existenz behauptet. Heute sind Kurd:innen zu einem bestimmenden Akteur im Nahen Osten geworden“. Lösungen für die Region könnten nicht dauerhaft sein, wenn sie die Kurd:innen ausschließen, betonte Bakırhan.