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Kurden

Kurdische Freiheitsbewegung im Wandel – Deutschland hält an antikurdischer Politik fest

Der Verfassungsschutzbericht des Bundes für das Jahr 2025 zeigt einmal mehr, wie tief die deutsche Sicherheitspolitik gegenüber der kurdischen Gesellschaft in überholten Denkmustern verhaftet ist. Während sich in Kurdistan und der Türkei historische Entwicklungen vollziehen, hält der deutsche Staat weiterhin an einer Politik der Kriminalisierung und Stigmatisierung fest.

Als Konföderation der Gemeinschaften Kurdistans in Deutschland (KON-MED) weisen wir die Darstellung unserer Organisation und der demokratischen Selbstorganisierung der kurdischen Gesellschaft entschieden zurück. Die kurdische Bevölkerung in Deutschland ist ein aktiver und demokratischer Teil der Zivilgesellschaft im Land. Sie organisiert Kultur, Sprache, politische Teilhabe, Erinnerung, Solidarität, Frauenarbeit, Jugendarbeit und demokratische Mitbestimmung. Wer diese Arbeit pauschal unter einen vermeintlichen Sicherheitsverdacht stellt, kriminalisiert nicht nur Organisationen, sondern eine ganze Community.

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