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Irakisch-Kurdistan seit Beginn des Iran-Krieges unter Beschuss

Mehr als 1.000 Drohnen- und Raketenangriffe – mindestens 32 Tote und rund 154 Verletzte

Seit Beginn des Krieges zwischen Iran, den USA und Israel am 28. Februar 2026 ist die Autonome Region Kurdistan im Irak wiederholt Ziel von Drohnen- und Raketenangriffen geworden. Betroffen sind unter anderem Erbil, Sulaimani, Duhok sowie Stellungen kurdischer Oppositionsgruppen.

Nach Angaben von Rudaw wurden bis Mitte September mehr als 1.000 Angriffe durch Iran und mit Iran verbündete irakische bewaffnete Gruppen registriert. Dabei kamen mindestens 32 Menschen ums Leben, rund 154 weitere wurden verletzt. Auch zivile Einrichtungen und privates Eigentum wurden beschädigt.

Am 8. Oktober wurde erneut eine Basis der iranisch-kurdischen Oppositionsorganisation Khabat in der Provinz Erbil von mindestens zwei mit Sprengstoff beladenen Drohnen angegriffen. Nach Angaben der Organisation gab es keine Verletzten.

Die Regionalregierung Kurdistans fordert ein Ende der Angriffe und verlangt von der irakischen Bundesregierung in Bagdad, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und weitere Angriffe von irakischem Territorium aus zu verhindern.

Die Bevölkerung Kurdistans leidet damit unter den Folgen eines Krieges, an dem die Region nach eigenen Angaben nicht beteiligt ist. Der Schutz der Zivilbevölkerung und die Wahrung der regionalen Sicherheit bleiben zentrale Herausforderungen.

Rudaw English