
In einer Botschaft an die EUTCC-Konferenz in Brüssel fordert Abdullah Öcalan eine stärkere internationale Zusammenarbeit für Frieden und Demokratie. Er spricht über die Rolle Europas, den Friedensprozess und die Perspektive eines neuen Internationalismus.
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Abdullah Öcalan hat sich in einer schriftlichen Botschaft an die 20. internationale EUTCC-Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel gewandt. Er fordert die Europäische Union auf, sich stärker für die Demokratisierung der Türkei und eine politische Lösung der kurdischen Frage einzusetzen.
Öcalan betont, dass Konflikte nicht durch Krieg, Massaker und Ausgrenzung, sondern durch politische, gerechte und rechtliche Lösungen überwunden werden müssen. Den begonnenen Friedensprozess bezeichnet er trotz bestehender Unsicherheiten als historischen Schritt für die Türkei, Europa und den Nahen Osten.
Zudem ruft er zu einer neuen internationalen Zusammenarbeit auf, um demokratische Erfahrungen verschiedener Gesellschaften zusammenzuführen und gemeinsam neue Perspektiven für Demokratie und Sozialismus zu entwickeln. Er warnt vor autoritären Entwicklungen und dem Erstarken der extremen Rechten in Europa.
Abschließend appelliert Öcalan an europäische Politiker, zivilgesellschaftliche Organisationen und internationale Initiativen, den Friedensprozess aktiv zu unterstützen und langfristig zu stärken.
ANF News